Sonntag, 28. August 2016

Dibbidibbidippdipp... - Mieps Wochenrückblick

Faszinierend, was innerhalb einer Woche so alles passieren kann. Ich sitze am Steuer und ich bin folglich auch manchmal diejenige, welche einfach mal die Richtung ändern muss. 

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Vergangenen Sonntag ging es vormittags zum Geburtstags-Frühstücksbuffet ins Café Extrablatt nach Bochum. Dort war es gerappelt voll und uns wurde zunächst teils brüsk / teils entschuldigend erklärt, dass keine Reservierung vorhanden sei. Doppelt verrückt, da der Gastgeber uns nachträglich eingeladen hat und daher die Personenanzahl telefonisch in einem zweiten Anruf erhöhen musste. Tatsächlich fand sich auch eine Eintragung im Reservierungsbuch auf unseren Namen, deren Personenzahl nachträglich durchgestrichen und nach oben korrigiert worden war - allerdings war der betreffende Tisch besetzt, die Herrschaften hatten schon Platz genommen!? Erst als wir nicht so einfach das Feld räumten (was unter anderem damit zusammen hing, dass wir noch auf 2 Überraschungsgäste mit weiterer Anreise warteten), wurde bei den Personen an besagtem Tisch nachgefragt und wir bekamen die Information, die Leute würden sich umsetzen - unser Tisch stünde in Kürze zur Verfügung. Kein Wort der Entschuldigung, versteht sich, oder? Auch ansonsten war es seitens des Service nicht die tollste Wahl und für uns stand relativ schnell fest, dass wir zukünftig wieder in andere Lokalitäten ausweichen. Nun, mehr möchte ich zu dieser Sache nicht mehr verlieren, weil die Gesellschaft hervorragend war und dementsprechend alles andere um Längen aufwog. Nach meinen Stricksocken befragt, erklärte ich, dass ich schon seit Anfang des Jahres anderweitig kreativ bin und zeigte auch verschiedene Fotos meiner Amigurumis, Malereien und Bügelperlenbilder. Während der Herzmensch und ich uns nach dem Frühstück verabschiedeten, verbrachten die Übrigen noch einige Zeit gemeinsam, wo dann auch einer meiner Drachen ausgiebig bestaunt und bekuschelt wurde.

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Ich bekam dann nachmittags plötzlich Nachricht mit dem Wunsch nach einem Drachen und nachdem man sich über die Farben einig war, fand ich kurze Zeit später ein Drachen-Ei! ;)

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Ansonsten war diese Woche ziemlich kopflastig gestimmt, sowohl was die Tourerei meines Gedanken-Karussells betraf als auch meine Migräne, die sich bei dem Wetter beflissen fühle, mal für Abwechslung zu sorgen. Das führte dann dazu, dass ich diese Woche wieder mehr zum Stubenhocker mutierte und einfach nicht rausgehen wollte. Dabei habe ich es sogar geschafft, meiner Zwingeline vor den Kopf zu stoßen, weil ich nicht in der Lage war, Worte zu finden für dass, was mich gerade beschäftigt. 

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Positiv anmerken an dieser Woche kann ich, dass ich mich wieder für das kommende Semester an der VHS angemeldet habe - dieses Mal versuche ich es nicht ganz so anspruchsvoll wie vergangenes Semester (Japanisch) mit Niederländisch und freue mich schon sehr darauf. Als ich die Bücher bei Amaz*n suchte, wurden mir übrigens Burkinis empfohlen und mehr werde ich zum Ärgernis der Woche nicht sagen. Ausserdem habe ich noch einen Kurs belegt, um in erster Linie meine Sozialkompetenz zu stärken und meine Lebensqualität zu erhöhen, wie dieser Kurs wird, werde ich sehen. Ich habe in dieser Richtung auch einiges an Fachliteratur angeschafft und arbeite mich da gerade ein und das ist der Richtungswechsel, den ich zurzeit in meinem Alltagstrott anstrebe. Ich hoffe einfach mal das Beste.

Besonders kreativ war ich ebenfalls nicht, ich habe endlich mal meinen Aquarellfarbkasten ausprobiert und den Regenbogen-Sonnenschirm oben gezaubert. Ausserdem habe ich für eine Twitter-Freundin (und Totoro-Fangirl) einen Totoro getangelt, was letztlich mein Highlight der Woche war - und ihre Freude meine Freude. 

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Statt kreativ war ich verpeilt. So teilte mir meine Briefreundin mit einer wunderschönen Postkarte mit, dass ich es geschafft habe, ihr genau dieselbe Postkarte 2x zu schicken! Und dabei habe ich so lange nachgedacht und fand diese Postkarte so passend! :)

Und das gab es bei Twitter: 


Montag, 22. August 2016

Dibbidibbidippdipp - Mieps Wochenrückblick

Immer wieder... Moment! Es ist schon Montag! Ich gestehe, ich habe gestern ganz rebellisch (für meine Verhältnisse) beschlossen, nicht mehr zu bloggen, weil ich müde war und länger unterwegs als geplant und überhaupt alles ganz anders kam als gedacht. Da bin ich gut drin.

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Es war eine Woche der Flucht. Ich bin so viel draußen gewesen, unter Menschen, in der Natur, dass meine Sozialphobie sich weinend in eine Ecke verzogen hat. Eigentlich ein Fortschritt, wenn ich nicht wüsste, dass ich im Moment vor anderen Dingen flüchte, die zu ändern leider nicht in meiner Macht stehen. Ich existiere in einer Parallelwelt mit wenig bis gar keiner Perspektive. Was mich wieder krank macht, sich aber leider nicht ändern lässt. Daher holte ich mir auch diesen Monat meinen ganz persönlichen Passierschein A38 ab und philosophierte dabei über die Schizophrenie auswegloser Situationen.

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Ob jetzt im Schlosspark Strünkede bei den Enten und Wasserhühnern oder auf der Mauer, auf der Lauer bei St. Peter und Paul in Sodingen, ich habe mich abgelenkt und mir Zeit genommen, das kleine Glück zu genießen. Sonne auf der Haut, wamer Wind in den Haaren, still sitzen und durchatmen, während ein ganzer Ameisenstaat vor Geschäftigkeit vibriert.

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Ich habe mich endlich mal wieder mit einem meiner Strickmädel getroffen und festgestellt, dass ich tatsächlich noch Socken stricken kann. Viel gestrickt wurde aber nicht, wenn man sich so lange nicht gesehen hat, steht der Informationsaustausch im Vordergrund. Habe mich dann gefreut, die letzten beiden Karten für Hagen Rether in den Flottmann-Hallen zu ergattern, okay, ich war ein bisschen traurig, eigentlich hätte ich drei Karten gebraucht, mein Strickmädel hat dann zugunsten meines Herzmenschen verzichtet.

Ich habe meinen ersten Pocketletter bekommen, von der wunderbarsten Zwingeline, die man haben kann und war erstmal völlig von den Socken. Nachdem ich mir dann auch noch alles, was sie geschrieben hatte, durchgelesen hatte, flossen erstmal die Tränen, weil sie so lieb ist. ♥ Die Caipi-Postkarte bekam ich ebenfalls von ihr, den Zaunpfahl habe ich dann auch direkt verstanden. *hihi*

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Ich habe mich dann ebenfalls an einen Pocketletter gewagt, als Verpackung für ein Geburtstagsgeschenk und hatte mir überlegt, dass ich die Grundlage mittels Zentangle gestalten wollte. Dummerweise kam mir die zündende Idee dafür erst auf den allerletzten Drücker und ich malte und gestaltete bis spät in die Nacht hinein und begleitet von schlechtem Gewissen, weil ich eigentlich abends mit meiner Zwingeline den illuminierten Kunstwald Teutoburgia bestaunen wollte - das Ergebnis konnte sich dann aber sehen lassen und hat hinsichtlich der Reaktion der Beschenkten alle meine Erwartungen übertroffen.

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So, das war meine letzte Woche und dann gab es da noch Twitter:


Sonntag, 14. August 2016

Dibbidibbidippdipp - Mieps Wochenrückblick

Jeden Sonntag setze ich frühzeitig dazu an, mich an meinen Wochenrückblick zu machen, aber dann gibt es noch dieses oder jenes zu erledigen und dann ist es wieder später Nachmittag, früher Abend, bevor ich in die Tasten haue. Aber, im heutigen Fall, an einem geordneten und sauberen Arbeitsplatz, da ich gleich noch basteln möchte, ich habe Euch also nicht ganz grundlos versetzt.


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Das Depressionsloch hatte mich Anfang der Woche noch relativ gut in den Fängen, egal was ich machte, ich war unzufrieden mit mir und meinen Entscheidungen. Selbstreflektion ist was Feines, kann aber auch zerstörerisch sein, wenn man nicht sofort so viel ändern kann, wie man eigentlich gerne möchte.

Berufener Mund konnte mich zumindest dahingehend beruhigen, dass manche Dinge weder in meiner Verantwortung liegen noch ich letztlich schuld daran bin, dass sich nichts tut, da bin ich wohl momentan nicht alleine.

Ich versuche mich dann mal an einem Alternativprogramm mittels Volkshochschule, um mich geistig fit zu halten und evtl auch mein körperliches Wohlbefinden zu steigern. Wir werden sehen, mit welchem Erfolg.

Highlight war diese Woche mein inzwischen 5. Tattoo, eine recht spontane Entscheidung meinerseits, mir einen Löwenzahn verewigen zu lassen, nachdem ich im Frühjahr immer wieder beeindruckt war, wie entschlossen diese tolle Pflanze an den unmöglichsten Orten wurzelte - mitten auf einer Hecke, auf einer Mauer, in Betonrissen. Ein schöneres Sinnbild für Hoffnung, Stärke und Widerstandskraft konnte ich mir nicht vorstellen und als die Zwingeline meinte, eigentlich müsste da noch eine Flauschehummel zu, fragte ich mich ehrlicherweise, warum mir diese Idee nicht selbst gekommen ist. Ein Highlight war es nicht nur wegen dem wunderschönen Motiv, dass Kija von Aloha Ink für mich gezaubert hat, sondern auch wegen der bezaubernden Kija selbst, die Sitzung war ein Genuss - und das, obwohl es zwischendurch auch ganz schön weh getan hat!


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Aber ich bin wirklich superstolz und begeistert und verliebt in meine Hummeline! ♥ Meine Zwingeline war mir danach noch Seelenbalsam, obwohl ich an diesem Tag echt jammerich war und das war einfach schön.

Tja, viel mehr gibt es gar nicht zu berichten und auch auf Twitter war ich verhältnismäßig wenig unterwegs, so dass ich dieses mal nyx habe, was ich jetzt so spektakulär zeigenswert fände. Tjanun.

Damit Euch allen einen schönen Wochenanfang! ♥


Sonntag, 7. August 2016

Dibbidibbidippdipp - Mieps Wochenrückblick...

Dibbidibbidippdipp

Woche der Veränderungen und der Erkenntnisse. Könnte man so sagen. Es begann montags mit einem Zwingelinen-Friseurbesuch. Auch wenn wir uns schon ein wenig ähneln, ist die Zwingelinen-Geschichte ja eigentlich ein liebevoller Insider. Umso lustiger, dass wir ausgerechnet an diesem Tag noch am vereinbarten Treffpunkt von einem Wildfremden gefragt wurden, ob wir Zwillinge seien. ♥ Während mein rotbraunschwarzes Gemisch wieder einheitlich schwarz werden sollte, strebte Frau Zwingeline eine Rückkehr zum Ursprungsblond an, beim Schnitt waren wir uns trotz verschiedener Längen aber wieder einig, ein Sidecut sollte her. Dank der Retro-Metallarmlehnen-Friseurstühle und meinem ausladenden Hinterteil verließ ich den Laden geschlagene 4 Stunden später mit 2 potenten blauen Flecken an den Oberschenkeln, auch mit meiner Frisur musste ich mich erst anfreunden, zumal meine Haare dank Färberei, Pflege und Glätten so weich waren, dass es selbst mit nachgekauftem Haarspray nur schwer zu bändigen war. Daher auch mein etwas skeptischer Blick. 

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Als die Zwingeline sich ihrerseits nach der Marathon-Blondiersitzung vom Stuhl erhob, stellte sich heraus, dass ihr schönes Oberteil ebenfalls blondiert worden war. Nach einigen Runden in der heimischen Waschmaschine zeigte sich später dann ein interessanter Flammeneffekt, der leider nur sehr punktuell an einer Fläche auftrat. Dafür gab es dann einen Preisnachlass und bei mir insgesamt recht gemischte Gefühle. Nachdem wir uns trennten, rannten der Herzmensch und ich in einen dicken Regenschauer vor dem wir ausgerechnet in der Mayerschen Zuflucht suchten. Was soll ich sagen - mein Konto redet nicht mehr mit mir! 

Ab Dienstag hatte uns die Regenfront wieder voll im Griff. Abends wollten der Herzmensch und ich wenigstens noch ein wenig Pokémon Bus spielen, damit ich wieder ein paar Pokébälle farmen konnte, irgendwie bin ich immer knapp. Am August-Bebel-Platz gab es dann den inzwischen schon berühmt-berüchtigten Assistop - dieses Mal überdacht an der Bushaltestelle mit V+ Remix, sehr lecker und nicht zu süß! 

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Allerdings hatte ich unterschätzt, wie kalt es werden kann, wenn man bei 18 Grad Außentemperatur einmal vom Nieselregen gut durchgefeuchtet wird und dann 45 Minuten in einer Straßenbahn vor der laufenden Klimaanlage sitzt, die bei der Temperatur bestimmt dringend nötig war. Vor zwei Wochen hatte ich bei fast 30 Grad Außentemperatur einen Bus, in dem die Heizung auf Höchsttouren lief, offenbar ist das eine perfide Masche beim ÖPNV. Als ich in Gelsenkirchen Buer mit steif gefrorener Hose aus dem Bus stieg, war es draußen tatsächlich wärmer als in der Bahn. Spürbar wärmer!

Durchfroren und knapp nach dem letzten Bus am Bahnhof ankommend gönnten wir uns ein Taxi heimwärts. Der Taxifahrer war hocherfreut, dass wir Pokémon Go spielten und schloss sich direkt an - rechterhand fahrend - linkerhand spielend. Kein weiterer Kommentar.

In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag meinte meine dunkle Freundin, sie müsse in meinem Buch auf einen Satz tippen und mir sämtlichen Weltschmerz der Welt eingeben. So fühlte ich mich zumindest.


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Danach kann man schon mal eine Stunde durchweinen. Und sich so richtig reinsteigern. Trennungsschmerz ausgraben, den man längst überwunden glaubte. Narben aufreissen, die längst verheilt zu sein schienen. Das komplette Depressionsprogramm. Ablenken war da auch nicht, ich saß im Bett, heulte mir die Augen aus und hatte Panik, weil ich nicht aufhören konnte zu heulen. Schön, dass der Herzmensch dann unter meine Arme greift, mich ins Wohnzimmer schleift und mich ablenkt weil ich selbst das nicht schaffen würde. Und irgendwann versiegen dann die Tränen und dann kann ich auch schlafen.

Am Donnerstag hatte der Liebste Urlaub und nachdem ich zunächst schaumgebremst durch den Tag geschneckt war, raffte ich mich schließlich doch noch, mit ihm ein wenig an die Luft zu gehen. Nachdem mich 'Ein Mann namens Ove' ja schon so begeisterte, wollte ich jetzt auch noch 'Oma lässt grüßen und sagt es tut ihr leid' von Fredrik Backman haben. Danach fuhren wir dann Richtung Künstlerzeche, um dort eventuell ein paar Wasserpokémon zu jagen, hatten aber keinen Erfolg. Ich schlich also wie auf Autopilot durch die Gegend und wollte eigentlich nur nach Hause, als mir einfiel, dass ich ja schon die ganze Zeit ins Kino wollte, Star Trek Beyond schauen. Was soll ich sagen? Es war die beste Idee des Tages. Der Film hat mir einfach gut gefallen und danach saßen wir noch in der lauen Abendluft im Behrenspark. Auf dem Heimweg verliebte ich mich erneut in unser Herner Rathaus, dass zu dieser nachtschlafenen Zeit noch angestrahlt war und kam nicht umhin, was mal wieder zu fotografieren.


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Traumhaft, oder?

Für den Lacher des Abends sorgte ein Autofahrer, der an der Kreuzung zum heimischen Hexenkessel neben uns abbremste, die Beifahrerscheibe senkte und fragte: Tschuldigung, gibt's hier gute Pokémon?

Am Freitag gab es dann einen weiteren heiß ersehnten Termin: Das Zwingelinen-Raupi-Tattoo! Und hier gab es dann die bittere Erkenntnis für mich, dass ich mich nicht nur mit dem Motiv, sondern auch mit dem Künstler arrangieren können muss. Der Tattoo-Artist war während des ganzen Termins völlig unbeteiligt und mundfaul, musste für irgendwas gewartet werden, verließ er den Raum und ich hatte schon fast das Gefühl, wir hätten eine ansteckende Krankheit. Als meine Version dann fertig war, verschwand sie so schnell unter Folie, dass ich mir noch nicht einmal ein Foto für den Hausgebrauch machen konnte. Er fand das Motiv wohl auch zu unspektakulär, um es für sein Portfolio zu fotografieren. Ich musste mich schwer zusammenreissen, nicht in Tränen aufgelöst aus dem Studio zu laufen, dementsprechend schwer fiel dann auch die Anfreundung mit dem neuesten Bild. Schade, wenn man sich so auf etwas gefreut hat. Auch doof, dass die Zwingeline das vermeintlich eigens entworfene Motiv mit wenig Aufwand rudimentär in der Google Bildersuche entdecken konnte. Nun ja, schwamm drüber, es sind Zwingelinen-Raupis, sie heissen Wilfried und Wilhemina und sie sind wunderbar, weil sie unsere sind. E Basta!



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Wilfried 

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Wilhelmina

So, und was gab's in meiner Twitter-Timeline?


Sonntag, 31. Juli 2016

Dibbidibbidippdipp... Mieps Wochenrückblick

Dibbidibbidippdipp
Guten Abend! Es gibt zu vermelden, dass es nichts zu vermelden gibt. So im privaten kleinen Kämmerlein. 

Das trifft es natürlich nur so halb, aber irgendwie war die Woche Mau. Ich habe gesehen, dass manche Menschen sich unheimlich ernst und wichtig nehmen und darüber vergessen, wie einfach es ist, seinen Mitmenschen seelischen Schaden zuzufügen. Mit dem Finger auf Andere zeigen und lachen ist schäbig, da gibt es kein Wenn und kein Aber. Basta. 

Der Weltpostkartentag kam und ging und trotz mannigfacher mentaler Vorbereitung wurde im Hause Mieps keine einzige Postkarte geschrieben. Mir war einfach nicht danach. Mir war diese Woche nach vielem nicht, einzige glorreiche Ausnahme meine Zwingeline, die mir ebenso Rettungsanker ist wie ich manchmal ihr. 

Meinen Mobilfunkvertrag habe ich gekündigt, nachdem eine Vertragsverlängerung bei mir zu Mehrkosten führte, was ich als Bestandskunde einfach blöde finde. Warum kann ich die besten Ergebnisse nur mittels Kündigung oder Manipulation erreichen? Bei der telefonischen Bestätigung meiner Online-Kündigungsvormerkung wurde ich dann so vorwurfsvoll gefragt, warum ich mit dem Anbieter nicht mehr zufrieden sei, dass ich mich flux in mein Schneckenhaus zurück zog und meine Kümmernisse zur hochgeheimen Verschlusssache erklärte. Suboptimal, aber die Selbstschutzscheuklappe hat mal wieder gegriffen, bevor mein Mundwerk in den Verteidigungsmodus gegen konnte. Shit happens!

Am Donnerstag beim Käffchen wurden diverse Tattoopläne geschmiedet, es wurde geplant, umgeplant und verworfen und letztlich habe ich einen Termin gemacht, eine Anzahlung geleistet und werde mir noch in diesem Jahr einen Wunsch erfüllen. Ich freu mich drauf. Der nadelphobische Wölkchenbändiger hat derweil sein erstes richtiges Piercing seit ein paar schlecht geschossenen und inzwischen vernarbten Ohrlöchern erhalten und ging mit einem glückseligen Lächeln und der Erkenntnis, das man davor nun wirklich keine Angst haben muss, aus dem Studio. 

Im Moment mache ich den interessierten Vielleser und habe zusätzlich zu dem Schwert von Shannara und Was wir nicht wussten auch noch Ein Mann namens Ove angefangen, nachdem mich die Rezi von Prinz Rupi begeistert hat. Ich bin noch nicht weit, aber jetzt schon völlig vernarrt in den alten Grantler! 

Weitere Wochenrückblicke gefällig? 30. KW 2016 von HappyBuddha1975 sowie das T.G.i.F. von Belang

Und dann war da ja auch noch Twitter:


Sonntag, 24. Juli 2016

Dibbidibbidippdipp - Mieps Wochenrückblick

Da wäre ich dann wieder, nachdem mir letzte Woche der Sinn nicht nach Wochenrückblick stand. Abgesehen vom Weltgeschehen, Stichworte Nizza und Türkei, erreichte mich am Sonntag morgen eine Nachricht, die unter anderem die Worte "XXX liegt zum Sterben im Hospiz." enthielt und mein Tag war gelaufen. Nachmittägliche Versuche, dem Tag noch eine positive Wendung zu geben, endeten in Laune und eskalierendem Mieps und da war dann nyx mit Wochenrückblick - man möge mir verzeihen.

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Inzwischen wären wir hinsichtlich des Weltgeschehens noch um Würzburg und München reicher und um die Belehrung des Unterschiedes zwischen Terror und Amok. Ich wünschte, ich könnte diese Erkenntnis unter unnützem Wissen abspeichern. Frau von Belang, deren T. G. i. F. ich an dieser Stelle wärmstens ans Herz legen mag, hat es vorgemacht und auch ich werde mich im folgenden ganz auf mein kleines bescheidenes Leben beschränken. 

Viel berichtenswertes gibt es eh nicht. Ich war im Kino! Mit Mädelsrunde im Film "Ein ganzes halbes Jahr" und ich habe es genossen. Mit Menschen ausserhalb meines inneren Kreises raus zu gehen, einen Film zu schauen, der nicht unbedingt meine erste Wahl gewesen wäre, mich bei vielen Szenen köstlich zu amüsieren, gnadenlos die wunderhübsche Emilia Clarke anzuschmachten... Ein echter Hachmach-Moment! 

Die vergangene Woche fiel dann fast komplett aus. Nach dem stimmungstechnisch verhagelten Sonntag sprang mich am Montag eine Migräne an, hinterhältig wie noch nie. Sie stand mit der Keule hinter der Tür und knockte mich komplett aus. Besonders fies: Sie brachte mir mit schöner Regelmäßigkeit die Verdauung durcheinander, so dass ich ständig ein Klo in der Nähe haben musste und mich vor Krämpfen krümmte und zwischendurch gab es komplett beschwerdefreie Zeiten, so dass ich auch erst nach und nach Gewahr wurde, dass ich bitteschön meine komplette Planung der Woche einzustampfen habe. Na prima. 

Wann immer ich es wagte, trotzdem einen Schritt vor die Tür zu setzen, stürzte sich fieses Stechgeviech auf mich, mich bei lebendigem Leibe aufzufressen. Gleiches nachts im ohnehin überhitzten Schlafzimmer. In der Nacht von Freitag auf Samstag dann der Super-GAU, wegen der Wärme eh schlaflos, fiel ich gegen halb drei in einen unruhigen Schlaf aus dem ich um vier wieder erwachte - Finger, Brust, Achselhöhle, Kniekehle, Oberschenkel, Unterarm, es brannte, schmerzte und beulte sich, dass ich überhaupt nicht mehr wusste, wie mir geschah. Der Liebste gab mir flux 2 Antihistam-Tabletten gegen den Juckreiz und am nächsten Tag hatte ich Ruhe. Doof nur, dass die Tablette bei mir so einschläfernd wirken, dass ich kaum 2 Stunden am Stück wach bleibe - ob das mit meiner sonstigen Medikation zusammen hängt, kann ich nur raten. Den Samstag habe ich jedenfalls  prima verschlafen. 

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Wenigstens konnte ich am Freitag endlich wieder ein wenig hinaus. Zwischenstopp beim Berufenen Mund, der mich darauf aufmerksam machte, dass ich nicht darauf warten soll, bis eine Initialzündung für Wendungen in meinem Leben kommt, sondern dass ich viele Wendungen vielleicht schon selber herbei führen kann. Recht hat sie, da ist mein Kopf doch manchmal sehr eingefahren. Schmunzeln musste ich, als sie zitierte: "Leben ist das, was passiert, während man eifrig damit beschäftigt ist, Pläne zu machen." - ein wunderbares Zitat! 

Jetzt noch mein kleiner Twitterrückblick: 

Sonntag, 10. Juli 2016

Dibbidibbidippdipp - Mieps Wochenrückblick

Dibbidibbidippdipp
Ich weiss, spät isser heute, ich hatte sturmfreie Bude und wie eigentlich immer bei solchen Gelegenheiten fing ich an, in meinen Krutschelecken rumzuwühlen und zwischen den ganzen "das-kann-ich-noch-gebrauchens" aufzuräumen. Ich fürchte, morgen muss ich Müllsäcke kaufen, ich habe konsequent aussortiert. Trotzdem ist mein Bastelregal noch immer in der Lage, einem mittelständigen Kreativladen die Stirn zu bieten. Himmel, was hab ich alles in petto. 

Am Donnerstag hieß es dann "Allez, les Bleus!" und ich für meinen Teil bin froh, dass damit das Gros des EM-Hype vorbei war. Star für mich Nicht-Fußballinteressierte sind nach wie vor die Isländer, ob jetzt der Moderator oder die Fans - ganz großes Kino.

Lacher der Woche war übrigens Brigitte, Nachname nicht bekannt. Am Donnerstag war ich vormittags in der Stadt und hatte mich auf einer der Bänke in der Fußgängerzone niedergelassen, als ein Radfahrer vorbeibrauste. Und plötzlich erscholl neben mir eine Frauenstimme: "JUNGER MANN, HIER IST RADFAHREN VERBOTEN! - DAS KOSTET 30-40 EURO! - UND GIBT 5 PUNKTE IN ARNSBERG! - UND MECKER VON BRIGITTE!!!" Letzte Aussage sorgte für spontanen Szenen-Applaus und großes Gelächter sämtlicher Passanten, der Radfahrer wird das Ende ihrer Ansprache wohl nicht mehr mitbekommen haben, obwohl sie recht laut war... 

Mein Thema diese Woche war eher das von Niantic in einigen Ländern ausgerollte Augmented-Reality-Spiel Pokémon Go, und erwartungsgemäß ist es superniedlich. Als bisheriger Gelegenheits-Ingresser warte ich zwar darauf, dass es mir langweilig wird, was aber bisher noch nicht geschehen ist. Stattdessen warte ich auf mein erstes Pikachu und begrüße auch ansonsten jedes Pokémon mit einem Jubelruf. Und an meine mitspielenden Pokémontrainer: Beim Twittern nicht den Hashtag vergessen, okay? 


Happy Buddha hatte Verspätung, daher hier sein Wochenrückblick auf die vorletzte Woche. 
Und hier noch das T.G.i.F. von Belang. 

Und dann war da noch Twitter: